MATCHA
Matcha
Die wichtigsten Fakten
Tips für Matcha Zubereitung und Einkauf
抹茶 Matcha ist ein hocharomatischer grüner Pulvertee, der aus sehr hochwertigem Teesorte hergestellt wird. Die bekanntesten Anbaugebiete Japans sind: Uji in Kyoto, Nishio in Aichi, Shizuoka, und Kyūshū.
Die Art von Matcha Zubereitung kam aus China, wurde durch buddhistische Mönche nach Japan gebracht und bekannt gemacht. Nach einiger Zeit kam der Pulvertee in China aus der Mode, und es blieb bei der Teeblatt-Kultur.
In Japan dagegen spielt Matcha seit Jahrhunderten eine enorm große Rolle, bei Chanoyu, der japanischen Teezeremonie, und seit einigen Jahrzehnten auch als sehr beliebte Zutat für Süßigkeiten.
Die japanische Teezeremonie wird 茶の湯 Chanoyu oder 茶道 Chado genannt.
Chanoyu bedeutet „heißes Wasser für Tee“, Chado „der Weg des Tees“.
Damit ist die Lebensart und die Begegnung mit dem Tee und der damit verbundenen Zen Philosophie gemeint: Man ist nie fertig mit dem Lernen, höchstens ein Stückchen weiter auf dem Weg des Tees.
Was mich sehr beeindruckt hatte, als ich anfing mich für Teezeremonie zu interessieren(beeindruckend ist alles, was damit verbunden ist, aber das ist mir ganz besonders haften geblieben), schon im 16 Jahrhundert war es in Japan üblich, das sich verfeindete Kriegsherren zusammen zu einer Teezeremonie begaben.
Der Eingang zum Teerhaus ist sehr niedrig angelegt, so muss sich jeder tief verbeugen, um einzutreten: die weltlichen Machtpositionen werden abgelegt, draußen gelassen und im Teehaus sind alle gleich.
So könnten auch die verfeindeten Parteien zusammen an einer Teezeremonie teilhaben. Ist das nicht wunderbar? In dieser Zeit haben wir uns wegen Kleinigkeiten die Köpfe eingeschlagen und mit den Händen gegessen… ![]()
Mehr über die Teezeremonie werde ich eines Tages vielleicht schreiben,momentan weiß ich einfach noch zu wenig, das ist ein sehr ausführliches Thema (womit man auch einen ganzen Blog füllen kann).
Hier wollte ich auf den Matcha selbst, die Zubereitung und die Qualität eingehen.
Matcha wird aus einem besonderen Teesorte von sehr hoher Qualität gemacht, dem 碾茶 Tencha. 2-4 Wochen vor der Ernte werden die Teesträucher der Camelia Sinensis mit Netzen(Kabuse) überschattet, das stoppt das Wachstum, regt die Produktion von Chlorophyll an, die Blätter werden dunkelgrün und entwickeln Aminosäuren, die für den süßen und aromatischen Geschmack verantwortlich sind.
Die Ernte wird von Hand durchgeführt, nur die feinsten, zarten Blätter werden gepflückt.Das beeinflusst auch die Qualität und den Grad des Tees, umso zarter die Blätter, (teilweise werden nur Blattspitzen verwendet) umso höher die Qualität, und umso besser der Geschmack.Danach werden die Tencha Blätter angedämpft, und zum Trocknen im Schatten ausgebreitet, nie in der Sonne.
Gemahlen werden die Blätter in speziellen Granitstein Mühlen. Um 30g Matcha herzustellen, wird der Tencha ein ganze Stunde lang gemahlen, die Matcha Partikel müssen ganz besonders fein sein.
Die hohe Qualität des Tencha und die aufwendige Verarbeitung bewirken den recht hohen Preis. Dieser ist auch stark von der Qualität abhängig, und da gibt es teilweise enorme Unterschiede.
Um Matcha richtig genießen zu können, braucht man folgende Utensilien:

茶碗 Chawan
die Matcha Schale, Chawan gibt es in 2 Hauptformen, den tiefen, recht hohen Winter-Chawan, und einen flachen, breiten Sommer-Chawan (so kann der Tee schneller abkühlen, umgekehrt im Winter).
Chawan können nach den Meistern, die sie geschaffen haben, benannt werden. Unregelmäßigkeiten sind erwünscht, das ist auch das „Gesicht“ der Schale. Man trinkt nicht am „Gesicht“, die Schale wird immer auf eine bestimmte Art und Weise gedreht, und auch betrachtet, um die Wertschätzung zu zeigen.
Chawan können ein Vermögen kosten, sie werden nach der Art der Herstellung und des Stilles benannt, z.B. Raku oder Hagi(der weisse Chawan Bild oben) Oribe(der schwarze Chawan unten, leider kann man es nicht gut erkennen).
Kleinere Chawan Schalen sind für Teezeremonie draußen gedacht, sie werden in eine spezielle Teebox, die Chabako heißt, gelegt, zusammen mit Chasen und Chashaku.
Anstelle eines Chawan kann man natürlich auch eine Keramikschale verwenden, sie sollte nur groß genug sein, für den Chasen und die Bewegung beim Aufschlagen.

茶筅 Chasen
ist der Bambusbesen mit dem der Tee schaumig geschlagen wird.
Ein Chasen wird in Handarbeit aus einem Stück Bambus geschnitzt.
Chasen haben eine hohe Wertstellung, wie alle mit dem Chanoyu verbundenen Gegenstände, sind sie viel mehr als nur einfache Werkzeuge.
Wenn man Gäste zu einer Teezeremonie einlädt, verwendet man einen ganz neuen, ungebrauchten Chasen( das kann man an der „Drehung“ sehen) um dem Gast die Wertschätzung zu zeigen. Außerdem gibt es spezielle Chasen für zeremonielle Zwecke und einfachere, für den täglichen Gebrauch oder für Teeschüler zum Üben.
Nach der Matcha Zubereitung wird der Chasen auf einen Chasentate aus Keramik zum Trocknen gestellt(Bild mitte,hell grün) so behält er seine Form. Man kann den Chasen in einem Chasen Zutsu, “chasen-aufbewahrung-ding” aufbewahren ( ich weiss den deutschen Namen nicht). Auf dem Bild ist das kleine Set zu sehen, ein flaches Hira-Natsume (Teedose)und Kogo(incense container). Diese Sets werden in einem Chabako, kleine Tee-Truhe aufbewahrt.
Es wird aber kein “Beinbruch” wenn man den Chasen einfach erstmal hinstellt und gut trocknen läßt.
Alte, gebrauchte Chasen werden nicht einfach in den Müll entsorgt: sie werden in einem Shinto Schrein bei einer Zeremonie den Göttern geopfert und verbrannt.

茶杓 Chashaku
ist der kleine, schmale Teelöffel mit dem Matcha portioniert wird. Auch dieser wird aus einem Stück Bambus geschnitzt. Meistens sind sie einfach, es gibt aber auch sehr kunstvolle, mit Urushi-Lackierung geschmückte oder berühmte, die ein Teemeister verwendete.
Der Löffel kann nur eine bestimmte Menge Tee aufnehmen und ist eine Art „Maßeinheit“ (in vielen Rezepten liest man: „1-2 Chashaku voll“ bei Mengenangaben für Matcha)
茶器 Chaki
ist die Teedose zu Aufbewahrung des Tees, eine mehr bekannte Form davon ist das Natsume. Natsume wird für den Usucha verwendet, für Koicha nimmt man eine Chaire Teedose.
Natsume ist aber, im Gegensatz zu einem Chasen, nicht zwingen notwendig, wenn man den Tee einfach nur trinken möchte. Vor der Zubereitung sollte Matcha immer gesiebt werden, bei einer Teezeremonie bewahrt man den bereits gesiebten Tee in eben diesen Teedosen. Sie sind nicht luftdicht und für eine längere Aufbewahrung ungeeignet.
Außerdem ist es schön und praktisch, folgendes zu verwenden, aber auch nicht notwedig: Yuzamashi, ein kleines Abkühlgefäß für das Teewasser und Kensui, ein Gefäß für das verbrauchte Wasser.
Matcha Zubereitung
Guter Matcha hat eine wunderschöne tiefgrüne Farbe, ohne gelb/bräunliche Töne. Der Duft und Geschmack sind sehr aromatisch, süßlich, je nach Grad, ohne oder mit nur ein wenig angenehmer Bitterkeit.

Ganz grob kann man Matcha in folgende Qualitäten unterteilen: Matcha zum Trinken und zum Kochen. Wiederum die Trinkqualität wird in folgende unterteilt: Matcha für zeremoniellen Bereich, für Koicha und Usucha, und einfacherer Trink-Matcha, welcher mehr für den täglichen Gebrauch geeignet ist.
Für 濃茶 Koicha, den „dicken Tee“ werden ausnahmslos die höchsten Qualitäten verwendet.
Bei Koicha wird eine bestimmte Menge Tee(3 Chashaku) mit nur ganz wenig Wasser (ca. 40ml) aufgeschlagen, das geschieht mit einem speziellen Koicha-Chasen.Der Tee ist dickflüssig wie warme Schokolade, und soll fantastisch schmecken.
Um einen Koicha zu zubereiten, braucht man einen dafür geeigneten Matcha, und vor allem die richtige Technik. Der Tee wird auf eine ganz besondere Art und Weise geknetet, wird dieser nicht richtig zubreitet, schmeckt Koicha nicht. Das muss man richtig erlernen, ich glaube nicht, dass man sich das „einfach so“ selbst beibringen kann(schon versucht- und gescheitert).
Hat man den Koicha getrunken, wird noch mal aus den „Rückständen“ im Chawan ein Usucha zubereitet.

薄茶 Usucha, der „dünne Tee“ ist die Matcha Zubereitung, die die meisten von uns kennen. 1-2 Chashaku voll werden mit 70ml Wasser schaumig aufgeschlagen. Der Matcha ist dünnflüssig und hat eine smaragdgrüne Farbe.
Alle Matcha Sorten können als Usucha zubereitet werden, aber nur die speziell dafür bestimmten als Koicha.
Die Qualität des Wassers ist enorm wichtig, für alle japanischen Teesorten.
Hartes, kalkhaltiges Wasser würde den Geschmack negativ beeinflussen.
Am besten weiches oder stilles Wasser verwenden, ich nehme gerne Volvic.
Das Wasser zum Kochen bringen und in einen Yuzamashi, ein kleines Abkühlgefäß gießen, und auf 80-70°C im Sommer und 75-85°C im Winter abkühlen.
Bei hoher Teequalität kann die Temperatur ein wenig höher sein, bei niedrigeren Graden lieber mehr abkühlen lassen, auch wenn man sich über die Qualität des Tees nicht sicher ist. Sonst könnte der Matcha unangenehm bitter schmecken.

Den Chawan vorwärmen, dazu kochendes Wasser einfüllen, kurz stehen lassen, und das Wasser in den Kensui (Brauchwasserschale) entsorgen.
Den Chasen ins heiße Wasser stellen, so wird der Bambus biegsam und bricht nicht so schnell ab.
Matcha sollte vor dem Trinken unbedingt gesiebt werden, dafür gibt es spezielle, sehr feine Siebe, Matcha Furui, meistens sind es gleichzeitig Dosen für die Aufbewahrung des gesiebten Tees. Die Dose hat ein sehr feines Sieb, durch dieses wird der Matcha mit einem kleinen Spatel durchgedrückt.Viele der Dosen eignen sich aber nicht für längere Aufbewahrung, da sie nicht luftdicht sind. Ich habe meine von Chanomiya, diese ist sehr gut, man kann den Deckel fest zudrehen. Aber auch bei solchen Dosen sollte der Matcha immer frisch gesiebt werden.
Dann das Teepulver abmessen, zwei Chashaku voll , sieben und in die Matchaschale geben.
Mit leicht abgekühltem Wasser übergießen, und mit kreisenden Bewegungen den Matcha aufschlagen, bis ein feiner, leichter Schaum entsteht, so 20-30 Sekunden. Den Chasen in der Mitte der Matchaschale rausnehmen, damit eine kleine Erhebung entsteht.Der Schaum sollte fein sein, keine großen „Blasen“.
Trinken und genießen. Mehr zu Matcha Zubereitung(Bilder): Koyama En, englisch
Der Geschmack eines guten Matcha ist tief und aromatisch, mit herrlichem Duft, er sollte eine Art von „Süße“ haben und nicht bitter schmecken.
Zu Matcha passen natürlich am besten Wagashi, beide zusammen sind wirklich etwas Besonderes.
Traditionell werden zum Usucha Higashi, kleine “trockene” gepresste Süßigkieten serviert, zu Koicha Jo Namagashi, aus Koshian(süße Bohnenpaste).
Mein Matcha ist leider auf keinem der Bilder gut aufgeschlagen(zu große Blasen).Nach dem -zigsten Versuch und Foto gab ich auf (bin aus dem Gleichgewicht).

Higashi, nicht selbstgemacht.
Matcha Qualität
Die Qualität hängt sehr stark von folgenden Faktoren ab:
Die Qualität des Tencha; es gibt immer wieder Matcha, der einfach aus Sencha hergestellt wird, das ist nicht richtig. Guter Matcha wird nur aus Tencha gemacht, aber auch hier gibt es Qualitätsunterschiede, je nachdem welche Blätter verwendet werden.
Das Mahlen: Matcha wird in Granitmühlen gemahlen, billige Sorten werden oft in Maschinen „zerhäckselt“, das hat nichts mit Matcha zu tun.
Die Aufbewahrung und luftdichte Verpackung sind auch sehr wichtig.
Guten Matcha erkennt man an der tiefen, jade-grünen Farbe, keine gelb/braunen Töne sollten/dürfen vorhanden sein. Der Duft sollte aromatisch und stark, der Geschmack mild und tief sein, und nicht besonders bitter.
Ein befreundeter Japaner, der Teezeremoniebedarf in Osaka verkauft, sage mir vor einiger Zeit schon: „guten Matcha erkennst Du an der Verpackung. Das Pulver ist in kleinen Dosen versiegelt, wie eine Cola.“ Kater fragte, als er dies zum ersten Mal sah: „Bierdosen? Matchabier? ![]()
Wenn man die Lasche abzieht, gibt es ein „poof“ und eine kleine Pulverwolke und herrlicher Duft kommen einem entgegen.
Dank Thomas Grömer von Aiya weiß ich, dass es dafür einen Begriff gibt: ooika. (Danke, Thomas!)
Matcha sollte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden, ungeöffnete Packungen sogar im Tiefkühlfach.
Was Kochmatcha anbetrifft, da ist die Qualität robuster und wesentlich kräftiger als die eines Trinkmatcha.Das ist auch richtig so, würde man Trinkmatcha beim Kochen oder Backen verwenden, wäre es nicht nur ganz schön kostenintensiv, man würde den Matcha Geschmack kaum wahrnehmen. Durch Zugabe von Zucker oder Milch würde dieser zu sehr in den Hintergrund treten.
Höchstens, man möchte etwas sehr pures, wie z.B. dieses Kuzu Jelly herstellen, wenn man dieses mit sehr wenig Zucker haben möchte, wäre hier Verwendung eines Trinkmatcha (aber auch keine sehr hohe Qualität) empfehlenswert. In den meisten Rezepten sollte es jedoch unbedingt Kochmatcha sein.
Hat man einen „Trinkmatcha“ erwischt, der nicht so gut ist, diesen kann man natürlich auch verwenden, je nach der Art, ein wenig höher dosieren. Mache ich zurzeit, nach meinem ausgiebigen Test habe ich wirklich einige Matcha (alles Ausland), die ich nicht trinken möchte, wird alles in Süßigkeiten enden.
Lust auf Rezepte mit Matcha? Hier gibt es einige davon, und es werden immer mehr: Matcha Eiscreme, Matcha Kuchen, Matcha Tiramisu…
茶銘 Chamei, Matcha Namen
Matcha Sorten sind oft nach der Mischung mit einem bestimmten Namen versehen, die meistens sehr poetisch klingen, wie Seijo-no-shiro oder Ten(der Himmel). Diese Namen haben einen Oberbegriff, Chamei, Teenamen. Auch Teeschüler können einen „Teenamen“ bekommen.
Matcha und Gesundheit
Matcha-Trinker kommen in den Genuss des ganzen gemahlenen Teeblattes und können somit eine höhere Konzentration an Antioxidanten, Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen des Grüntees aufnehmen. Bei normalem Teeaufguss werden ca. 10-20% der Inhaltstoffe aufgenommen, bei Matcha alle.
In Matcha(und vielen anderen Grünteesorten) ist sehr viel Teein enthalten, das ist der gleiche Stoff wie Koffein, der andere Name ist nur Aufgrund der verschiedenen Freisetzung im Körper. Matcha wurde schon vor langer Zeit von buddhistischen Mönchen zur Meditationszwecken gebraucht, da es wach hält und die Konzentrationsfähigkeit verbessert, aber anders als Koffein. Die Koffeinwirkung von Matcha setzt später ein und wirkt andauernder, dieser „Kick“ entfällt, der manchmal bei Koffein spürbar ist, und einen „tatterig“ und nervös machen kann. Man kann nach Matcha Genuss auch schlafen, es wirkt einfach nicht so aggressiv wie Koffein (wenn man natürlich 15 Schalen zu sich nimmt, da wird man auch im Bett „stehen“
).
Matcha kann rund 10- bis 15-mal mehr Inhaltsstoffe aufweisen als alle herkömmlichen Teesorten und hat besonders viele Antioxidantien. Mit 1573 Einheiten weist Matcha den bis dato höchsten bekannten Wert an Antioxidantien in einem natürlichen Produkt auf.
Ich habe vor einiger Zeit einen Bericht gelesen, über eine an Krebs erkrankte Japanerin, die durch den grünen Tee Genuss wieder gesund geworden ist (natürlich nicht nur). Anscheinend ist die Wirkung der Antioxidantien sehr positiv bei Erholung von bestimmten Krankheiten(die besagte Frau wurde operiert, Magenkrebs, dadurch konnte sie kaum etwas essen, sie trank aber sehr viel grünen Tee und wurde wieder ganz gesund, obwohl vorher die Chancen dafür als relativ gering angesehen worden sind).
Matcha kaufen
Mittlerweile sieht man immer mehr Matcha in vielen Teegeschäften. Hier muss man wirklich ein wenig vorsichtig sein, was mir schon teilweise als „Matcha aus Uji“ verkauft worden ist, das war wirklich unverschämt. Viele billige Matcha Sorten kommen aus China/Taiwan, diese sind höchstens zum Backen geeignet.
Guten Matcha, den ich persönlich wirklich gut finde, kann man bei Aiya und Koyamaen kaufen. (hier geht es um die „Marke“, nicht ein Geschäft)

Marukyu Koyamaen/Chanomiya
Der Name Koyama En bedeutet: „der kleine Garten des Berges“.
Koyamaen ist ein sehr traditionsreicher, über Generationen geführter Matcha Hersteller, seit der Genroku Ära(1688-1704). Der Sitz des Unternehmens und Anbaugebietes ist in Uji, Kyoto.
Das Unternehmen ist eine Matcha Größe in Japan, sie beliefern seit langer Zeit die Teeschulen der Urasenke, Omotesenke und Mushakōjisenke.
Das ist schon „ganz oben“, ich denke, es gibt nicht mehr allzu viele Firmen, die in Japan neben Koyamaen bestehen können. Vielleicht eine oder zwei(wenn überhaupt).
Der Matcha von Koyamaen wird regelmäßig in Japan mit Preisen ausgezeichnet, im Sortiment ist aber weit mehr als „nur“ Matcha, auch eine große Vielfalt an anderen Teesorten, wie Sencha, Hoicha, Gyokuro und mehr.
Der Matcha ist versiegelt, in kleiden Döschen. Koyamaen war mein „erster versiegelter“ Matcha, davor kannte ich nur den in den Tüten verpackten.
Koyamaen wird in Japan mit dem JAS Siegel zertifiziert(Japanese Agricultural Standard for Processed Food from Organic Agricultural Products).
Die Matchaqualitäten werden bei Koyamaen nach Usucha(dünner Tee) und Koicha(dicker Tee) unterteilt, manchmal auch nach den Vorlieben der Teeschulen oder besonderen Empfehlungen der Teemeister.
Es gibt auch Matcha, der für beide, dünnen/dicken Tee, geeignet ist.
Die Qualität des Matcha ist sehr hoch. Der Matcha ist wunderbar tief grün, sehr aromatisch, ohne Bitterkeit, richtig „samtig“. Die Sorten unterscheiden sich immer ein wenig im Geschmack, durch die große Vielfalt könnte ein Anfänger ein wenig überfordert werden, aber mit den “niedrigeren” Graden kann man nichts falsch machen. Wenn man auf der Seite von Koyamaen nachsieht, wird man festellen, dass dort die Liste der Matcha Sorten viel länger ist. Chanomiya führt nämlich die “unteren Grade” gar nicht, es fängt erst in der Mitte an.
Der einzige Online Shop, den ich momentan kenne, bei dem Koyamaen Tee erhältlich ist, ist Chanomiya.
Den Koyamaen Matcha trinke ich schon seit 2 Jahren, ich kenne längst nicht alle Sorten . Verglichen mit vielen anderen, ist Koyamaen einer der besten Tees die ich bis jetzt hatte.
Unbedingt ausprobieren, man ist beim ersten mal wirklich erstaunt, wie ein „richtiger“ Matcha schmecken sollte, und wie groß der Unterschied ist.
Chanomiya führt “nur” eine Auswahl des Sortiments von Koyamaen, und ist mehr auf Teezeremonie ausgelegt. Kochmatcha ist leider nicht erhältlich, dafür sehr schönes Zubehör aus dem Bereich der Teezeremonie. Chanomiya führt außerdem eine sehr gute Auswahl an anderen japanischen Teesorten wie Senacha, Gyokuro, Genmaicha und andere, alles von Koyamaen.
Für den Anfänger würde ich den Matcha „Wako“ oder „Seijo no Shiro“ empfehlen.
Preislich geht es bei Chanomiya mit ca.11 Eu los, für 20g in sehr guter Qualität, das ist wirklich in Ordnung.
Ich denke, welchem Matcha man für 1-2 Rezepte(eben wie Kuzu Jelly) verwenden könnte, wäre der Matcha Yugen. Sonst würde ich eher zu einem „richtigen“ Kochmatcha raten, möchte man größere Mengen verwenden.
Hier ist die Website in Englisch und Japanisch, mit dem ganzen Sortiment.
Marukyu Koyamaen Website
Aiya
Aiya ist ein Matcha Tee Produzent aus Japan, mit Sitz in Nishio, Aichi.
Aiya bietet Matcha in mehreren Trinkqualitäten an, auch guten Kochmatcha. Außerdem gibt es bei Aiya andere japanische Teesorten wie Sencha, Kabusecha und Gyokuro. Alle Teesorten sind in zertifizierter Bioqualität (Biosiegel).Produziert wird Matcha bei Aiya seit 1888, seit 2003 auch auf dem europäischen und deutschen Markt erhältlich.
Ich durfte folgende Grade verkosten: Super Premium Matcha Ten, Premium Horai und Ceremonial Hikari.
Der Hikari Matcha(Hikari bedeutet Leuchten) ist mehr für den täglichen Bedarf gedacht, die Matcha Sorten Ten(Himmel) und Horei mehr für besondere Stunden oder Teezeremonie.
Der Aiya Matcha ist unglaublich mild, sehr aromatisch, ein wunderbarer Tee. Wunderschöne, leuchtend grüne Tasse, auch das Pulver, ich hatte wirklich ein wenig Probleme, dieses Grün mit meiner Kamera einzufangen, man muss das einfach mit eigenen Augen sehen. Jeder der Qualitäten hat mich wirklich überzeugt.
Der Matcha Geschmack ist intensiv, leicht süß und gleichzeitig sehr mild, keine Bitterkeit.Bis jetzt kannte ich nur einen einzigen Matcha, der so gut ist, von Koyamaen.
Was mich gleich bei Erhalt sehr positiv überrascht hat, war auch die hohe Qualität der Verpackung(luftdicht versiegelt).
Bei Aufmachen der Dose stieg mir der wunderbare Duft entgegen, als kleines „Ooika“ Wölkchen.

Aiya Verpackung und Kochmatcha
Aiya würde ich jedem Anfänger und auch erfahrenem Matcha Trinker empfehlen.
Die ganz skeptischen könnten es auch mit dem Matcha Latte versuchen, das ist eine fertige Mischung von Matcha und Zucker, diese kann man sofort in einem Matcha Milchshake oder Matcha Eistee genießen(ohne Chasen). Ayias Mischung ist außerdem weniger süß und in Bioqualität. Man braucht dafür kein spezielles Zubehör, gut geeignet, wenn man den Matcha Geschmack noch gar nicht kennt.
Aiya hat außerdem 2 verschiedene Kochmatcha Qualitäten, Tsuki, ein wenig kräftiger und Fuku, milder. Ich habe schon ein wenig mit dem Matcha Fuku kochen dürfen. Für Shakes und Cremes ist dieser hervorragend, zum Backen empfehle ich den Kochmatcha Tsuki(am besten beide, wenn man Matcha-Süßigkeiten mag).
Aiya hat auch sehr schönes Teegeschirr, vor allem kleine Chawan Schalen, die ich sehr gerne mag, und die in Deutschland noch recht selten sind.
Man kann bei Ayia direkt bestellen, oder einfach darauf achten, viele Teegeschäfte führen mittlerweile Aiya Tee.
Vielen Dank an die Firma Aiya und Geschäftsführer Thomas M. Grömer, für den wunderbaren Tee, den ich kennen lernen dürfte!
Damit niemand einen „falschen Eindruck“ bekommt: Die Firma Aiya war unglaublich großzügig zu mir, und hat mir einige Matchasorten einfach zugeschickt, die ich ausprobieren konnte.
Ich wollte aber sowieso bei Aiya bestellen, weil ich seit länger immer wieder Matcha Sorten ausprobiere, und vor kurzem wurde ich auf diese Firma aufmerksam.
Das, was ich hier über Aiya schreibe, entspricht einfach der Wahrheit, und nicht weil ich „beschenkt“ worden bin. Es ist einfach ein wirklich empfehlenswerter Tee.
Ich würde sagen, einfach die Bilder ansehen, die verschiedenen Farben des Teepulvers und die Verpackungen. Die Farbe des Teepulvers ist wirklich so, das wurde nicht nachbearbeitet. ![]()
Es gibt noch viele andere Firmen, die Matcha anbieten(siehe Bild unten), die meisten sind nur im Ausland erhältlich. Diese Shops würde ich vielleicht in einem späteren Artikel näher vorstellen. Hier war es mir vor allem wichtig, die Möglichkeiten zu zeigen, Matcha von guter Qualität in Deutschland zu kaufen.

Mit diesen Matcha Sorten wurde verglichen
Bilder sind alle von mir, nur Higashi Süßigkeiten habe ich nicht selbst gemacht, mein Teezeremonie Freund hat sie mir zugeschickt. Danke Shinichi-san!
Nachtrag von 20.04.2010
Letzendlich muss dies jeder für sich selbst entscheiden, ich würde aber vorschlagen, ein wenig die Kommentare zu diesem Artikel zu lesen,dort gibt es viele sehr gute Tipps anderer Matcha Liebhaber. Ich habe den Artikel ein wenig verändert, dies hat aber nichts mit der Qualität des Matcha zu tun.
Auf der Shopping Seite sind noch paar andere Einkaufsmöglichkeiten, diese Liste wird immer wieder ergänzt.





67 Comments:
Danke für den wunderbaren Eintrag ;___; Ich liebe deinen Blog! Und deshalb hab ich dir einen Award verliehen:
<3 http://labermali.blog125.fc2.com/blog-entry-272.html#cm
Glasmond
15:31
Wow, das ist ein sehr ausführlicher Beitrag zum Thema Matcha! Seit einiger Zeit bin ich auch begeisterte Teetrinkerin (vorallem im Winter) und habe bei Teegschwender auch schon Matcha gesehen- aber der Preis für ein ganzes Matcha Set + Matcha hat mich bis jetzt immer abgeschreckt es zu kaufen. Zum kochen würde ich Matcha allerdings genre mal ausprobieren- ich esse nämlich gerne Grünteemochis (aber fertig abgepackt- ich Banause X-D) und würde die gerne selbst zubereitet. Was hälst du von Matcha von Teegschwender? Ist das Trinkmatcha oder kann man den (auch) zum kochen verwenden? und hast du ein Rezept für Grünteemochis? Ich benutze für Motchis bis jetzt immer diesen “Standart” Klebereismehl mit der grünen Verpackung wo oben links ein roter Hahn drauf ist (steht nicht drauf von welcher Marke der ist)
Liebe Grüße, Sarah
Sarah
19:17
eigentlich sollte der Kommentar unter dem Matcha-Post stehen- aber wenn ich auf comments klicke komme ich bei dem teryaki raus X-D hab ich irgendewas falsch gemacht … oje! (^o^’)
Sarah
22:31
Hallo Sarah,
ich glaube nicht, dass Du etwas falsch gemacht hast, das scheint hier bei mir ein Problem zu sein, auch Karin ist nicht da “gelandet” wo sie hinwollte, denke ich…
Ärgerlich, tut mir Leid, ich habe keine Ahnung, was los ist.
Deine Bento Seite gefällt mir sehr, ein schönes Design, sehr professionell gemacht, aber Du bist ja Grafikdesigner.
PS. Problem gelöst, mit einem Plugin!
Alle Kommentare an der richtigen Stelle.
Der Fehler lag hier bei mir, nicht bei Euch. Sorry! Ich weiss leider immer noch nicht was los ist, sollte es wieder passieren, kann ich es berichtigen.
Amatō
08:33
Hallo Sarah, vielen Dank für Dein Kommentar(der jetzt an der richtigen Stelle ist
).
Der Matcha bei dem von Dir erwähntem Shop ist der Aiya Matcha Hikari, das ist ein sehr guter Trink-Matcha.
Ein wenig zu gut “nur” zum Kochen.
Wenn Du kochen möchtest, würde ich Dir den Fuku oder Tsuki von Aiya empfelen, schau mal am besten hier:
http://www.aiya-europe.com/de/shop/6-Matcha, da gibt es 100g ab 19 EU. Sonst würde ich vielleicht noch den “Beginners Matcha Izumi” ausprobieren. Wenn Dir das Set zu teuer ist, ein Chasen und einfache Schale reichen für den Anfang, um Matcha zu trinken. Nur der Chasen ist eine absolute Notwendigkeit.
Die anderen Sachen kann man nach und nach kaufen.
Grünntee Mochi- ja, klar habe ich ein Rezept.
Hast Du schon mal Mochi gemacht? Für gute Mochi brauchst Du Shiratamako Reismehl, schau bitte oben bei Zutaten Mehl nach.
Das Mehl ist von Farmer oder Cock, welches Du verwendest, das kenne ich. Das ist eigentlich nicht so gut geeignet.
Amatō
09:03
ich habe deinen tollen kuchen nachgebacken, ich bin begeistert. leider ist er nicht so schön grün geworden wie bei dir, aber das liegt wohl an der qualität des tee´s. schmecken tut er trotzdem sehr gut. danke für den tollen bericht. liebe grüße karin
Karin
15:59
Hallo Amato,
kein Problem wenn es mal an der Technik hackt- das Problem hab ich bei mir auch manchmal. Das freut mich wenn dir meine Seite gefällt (^-^) Ich werde mir dein Grünteemochi Rezept auf jeden Fall ansehen- wenn mir die Mochis geglückt sind werde ich es auf jeden Fall auf meiner Seite posten!
Sarah
19:15
Hui, jetzt hab ich wieder viel Neues gelernt. Danke für den großartigen Bericht, Amato! In das Titelfoto hab ich mich gleich verliebt, der Matcha hat so eine schöne smaragdgrüne Farbe, wow.
Nachdem du den Aiya-Tee so empfohlen hast, hab ich gleich mal eine Bestellung aufgegeben (habe meinen Matcha-Vorrat zufälligerweise gerade aufgebraucht). Ich bin schon total gespannt…
Camellia
19:55
P.S. Ja habe schon oft Mochis gemacht mit dem besagten Mehl. Die sind mir auch schon ganz gut gelungen- aber über Tipps und Anregungen freu ich mich natürlich immer.
Sarah
20:03
Okay ich finde dein Grüntee-Mochi Rezept nicht. (^o^’) kannst du mir den Link geben?
Sarah
20:40
Entschuldige Sarah, aber ich habe dieses Rezept noch nicht hier reingestellt- so schnell geht das nicht bei mir.
)- ist mir früher paar mal so gegangen, deswegen achte ich sehr darauf.
Tut mir Leid, wenn ich mich da unklar ausgedrückt habe.
Gibt mir bitte ein wenig Zeit, ich habe sehr viele japanische Wagashi Kochbücher mit Rezepten und Rezepte von Bekannten aus Japan, deswegen, wenn man mich nach einem Rezept fragt, ist es selten, dass ich es nicht habe.
Es muss nur meistens ausprobiert/übersetzt werden- dann wird es auch schmecken.
Manchmal klappt es nicht beim ersten mal und ich versuche es wieder, ich poste hier keine Rezepte, die nicht gut funktionieren- mein oberstes Prinzip.
Sonst gibt man viel Geld für gute Zutaten und ärgert sich(und ich bekomme das schlechte Karma…
Amatō
21:03
Ich finde das ist auch eine gute Einstellung. Dann schaue ich mir erstmal die anderen Mochi-Rezepte an und versüße mir so die Wartezeit (^.^)
Sarah
00:08
Hallo Amato!
Ich antworte dir mal auf beiden Blogs.
Ja, es ist ein Tofu! ^D^)<3
Es war für den Matchabeitrag gedacht, aber du kannst ihn gerne dort hin packen, wo du möchtest, weil ich alle deine Einträge super finde.
@P.S: Warum hat das nicht funktioniert? Was kam denn für eine Nachricht?
Glasmond
13:45
Ich bin mir sicher, Du wirst es nicht bereuen, der Matcha ist wirklich Klasse.
Die Farbe ist toll, nicht? Und erst in süßen Sachen!
Wie geht es mit Nerikiri Sushi voran?
Amatō
17:17
Karin, mein Güte, bist Du SCHNELL!
Wahnsinn.
Die Farbe lag bestimmt am Matcha, wie gesagt, es ist teilweise schon eine “Frechheit” was so als Trinkmatcha verkauft wird.
Wenn der Tee günstig ist, finde ich es noch in Ordnung, aber oft ist es eben nicht so.
Schön, dass es geschmeckt hat.
Amatō
17:21
ich habe mir jetzt matcha nach deiner empfehlung gekauft und dann werde ich die klleinen kuchen nochmal machen.. ich bin schon gespannt. liebe grüße karin
Karin
18:42
Ich bin noch zu gar nichts gekommen (zuviele Prüfungen
), aber zumindest hab ich schon mal wieder jede Menge Shiroan gemacht. Sobald ich den Matcha hab, geht’s los.
Camellia
18:51
Sehr sehr interessanter und ausführlicher Artikel Amato!! Du könntest glatt ein Buch darüber schreiben! Ich wusste nicht, dass man Matcha im Kühlschrank aufbewahrt! (hab das natürlich schnell nachgeholt) und auch sonst bin ich überrascht, wieviel Sorten Matcha es gibt!
Leider hab ich kein Chasen, würde zu gerne mal probieren wie “echtes” Matcha schmeckt. Benutze meins zur Zeit nur zum Backen… Werde aber deinen Tipp mit dem Matcha-Latte irgendwann mal ausprobieren
Vielen vielen Dank!
Token
21:30
ich bin begeistert, heute ist meine Lieferung gekommen und deine Empfehlung war super. Farbe und Geschmack sind ein Traum. Danke
Karin
17:32
vielleicht kannst du deinem bekannten (tomas von aiya) mal einen tipp geben, vielleicht bekomme ich ja mal ein “probepäcken” wenn ich brav in meinem blog schreibe/werbung mache. er schmeckt wirklich unglaublich lecker. liebe grüße karin
Karin
18:24
Huhu Neko, hab mal wieder ein bisschen Zeit gefunden hier zu lesen und zu stöbern. Eine kleine Anmerkung zu “großen Blasen” im Matcha:
das Problem hatte ich auch anfangs, dann sagte meine Lehrerin ich müsste zum Ende hin “flacher” schlagen, also nur noch an der Oberfläche ein paar Mal – und schon war der Matcha perfekt…
Den Matcha von AIYA werde ich mal probieren, bisher hab ich nichts gefunden was an Koyama rankam geschmacklich. liebe Grüße Haruko
Haruko
08:56
Karin, ich bekam den Matcha nur, weil ich ihn noch nicht kannte,
und weil es bei mir schon immer Matcha Rezepte gab…
Haruko, danke für den Tipp, Du meinst “flacher” schlagen, also auch nicht so fest, ja?
Das werde ich auf jedenfall probieren.
Aiya und Koyamaen sind ähnlich im Geschmack, beide sehr gut.
Für mich gab es bis vor kurzem auch nur Koyamaen, Aiya gibt es noch nicht so lange in Deutschland(in Japan schon).
Amatō
14:21
Liebe Token,
das ließ mir seit paar Tagen keine Ruhe, dass Du keinen Chasen/guten Matcha hast.
ich habe Dir auch auf Deinem Blog geantwortet:
ich würde Dir gerne einen Chasen und Matcha Deiner Wahl schenken, Du hast ja bald Geburtstag.
Ich mache einen Gutschein für Dich, in Ordnung?
So kannst Du Dir die Sachen abholen, und brauchst mir Deine Adresse nicht mitzuteilen(wenn Du nicht willst).
Und ich habe meine “Ruhe”
, weil, es geht doch nicht, dass “meine Token” keinen Chasen/guten Matcha hat…
Amatō
11:50
Huhu neko, mit “flacher schlagen” meinte ich die letzen Schläge nur an der Oberfläche und nicht bis zum Schalenboden, dann gibts feineren Schaum. Musst halt ein bisschen probieren, ist auch von der Sorte abhängig wie gut sich der Schaum entwickelt.
Haruko
20:26
Haruko, das habe ich ausprobiert, und es fuktioniert sehr gut!
(werde ein Bild machen)
Keine großen Blasen mehr, aber ich muss noch viiiel üben.
Vielen,vielen Dank!
Genau solche Dinge waren es, warum ich diesen Blog angefangen habe:mehr zu lernen, sich auszutauschen und nette Leute kennezulernen.
Ich würde so gerne ein wenig Unterricht nehmen…
Leider, wo ich jetzt lebe, ist es sehr,sehr ländlich und die nächste Möglichkeit wäre 150 km entfernt…
Aber ich ziehe bald um, nach Berlin.:-)
Amatō
10:10
Hallo,
ich lese gerade begeistert die Matcha Erfahrungen und Tipps, was man alles damit machen kann zB Süßigkeiten, was mir völlig neu ist !
Nun habe ich eine Frage: ich bin noch neue unerfahrene Matcha-Trinkerin. Habe von Tee Gschender den Matcha Hikari und finde ihn sehr lecker. Er ist aber auch recht teuer mit 24€ für 20g.
Wie Du oben geschrieben hast, entspricht der Ayia Hikari dem Gschender Hikari? Das wären immerhin 10g mehr Inhalt für den gleichen Preis !
Welchen Matcha würdest Du mir denn von Koyamaen (Chanomiya) empfehlen?
Gruss
Carol
Carol
22:58
Hallo Carol,
entschuldige, dass ich erst so spät antworte, bin mom.unterwegs.
Ich dachte immer das sei der gleiche Matcha bei Geschwender und Aiya? Sieht Deine Verpackung anders aus?
Ich kenne Geschwender nicht, deswegen kann ich das nicht sagen.
Aber Du bekommst sehr guten Matcha (und günstiger) bei Chanomiya.
Der Matcha bei Chanomiya von Koyamaen ist in 20g/40g Dosen, los geht es ab ca. 11Eu.
Für Anfänger: Ich mag den Shohaku sehr gerne, 12 Eu für 20g oder Yugen.
Ja, es fällt mir jetzt auch auf, dass Chanomiya günstiger ist,habe gerade vergliechen.
Ich würde mir aber wirklich auch einen Kochmatcha für Süßigkeiten holen, das wäre sonst Verschwendung, ganz ehrlich.
Amatō
17:13
Hallo,
Dank Dir für Deine Antwort! Meine Dose von Gschwneder vom Hikari sieht so aus (Siehe Anhang). Werde mir wohl einen Koyamaen als nächstes kaufen. Ich mag meinen Hikari sehr gerne, welchen würdest Du mir als Anschluss empfehlen?
Lieben Gruss
Carol
Carol
15:35
Carol, den gleichen, den ich schon vorher empfohlen habe
:Shohaku oder Yugen, beide sind von Chanomiya.
Vielen Dank für das Photo, seltsam…Es scheint der gleiche Matcha zu sein, aber andere Verpackung.
Amatō
15:25
Vielen Dank! Dann werde ich einen vor Dir genannten bestellen !
Gruss
Carol
Carol
17:19
war wegen der Sorte etwas irritiert, weil Du oben in Deinem Bericht
“Für den Anfänger würde ich den Matcha „Wako“ oder „Seijo no Shiro“” empfiehlst.
Gruss
Carol
Carol
17:23
Carol, Du kannst eigentlich mit keinem der Matcha von Chanomiya etwas “falsch” machen, das sind alles mittlere bis hoch Grade.
Wenn Du auf der Seite von Koyamaen nachsiehst, wirst Du feststellen, dass dort in der Liste der Matchas einige mehr sind, die unteren Grade hat Chanomiya gar nicht.
Deswegen wirst Du mit den “einfacheren” auf jedenfall zufrieden sein, bin ich mir sicher!
Nimm einfach den “Seijo no Shiro”, der wird 100% passen(den habe ich gerade auch).
Grüße
Amatō
20:12
Hallo,
habe mich für je eine 20g Dose Shohaku und Wako entschieden. Wenn diese alle sind werde ich den “Seijo no Shiro” testen.
Schade, dass sie die Rechnung nicht per Email versenden, so dauert es so lange bis man dann den Tee wirklich hat.
Gruss
Carol
Carol
21:12
Hallo Carol,
sagst Du mir, wie Dir der Matcha schmeckt?Bitte?
Würde mich sehr interessieren, wie Du den Vergleich zwischen Hikari und Chanomiya findest.
Chanomiya macht eigentlich nur Vorkasse, kann man ja auch verstehen.Sie versenden aber sehr schnell.
Auch die anderen Tees, die sie haben, sind sehr gut (ich muss auch wiedermal dort bestellen).
Grüße
Amatō
08:09
Hey,
ja, ich kann Dir Bescheid geben, wie ich den Tee finde ! Bin auch schon sehr gespannt. Vor 4 Tagen habe ich bestellt, aber bis jetzt keine Rechnung erhalten ;(
Mit welchem Tee würdest Du zuerst beginnen? Wako oder Shohaku?
Lieben Gruss und Danke für Deine schnellen Antworten !
Carol
Carol
16:46
Carol, Du bist ja gut…Weißt Du denn nicht, dass ich die Person bin, die sich NIE, NIEMALS entscheiden kann???
Ich würde folgendes machen: beide Döschen vor mir auf den Tisch legen, Augen zu und “mischen” dann ein antippen.
Diesen Matcha dann trinken. So mache ich es meistens.
PS. Seltsam, dass Du so lange auf die Rechnung wartest…
Amatō
12:23
Dann sind wir schon zu zweit mit der Entscheidungsfreudigkeit
Heute ist auch keine Rechnung gekommen. Habe denen gestern noch eine Email geschrieben, aber immernoch keine Antwort erhalten. Mein Hikari ist alle und habe keinen Matcha mehr zum Trinken. Bis der dann da ist dauert es bestimmt noch eine Woche
Gruss
Carol
Carol
15:35
leider wird mein tee erst donnerstag verschickt werden. echt blöd. hatte am 5.4 bestellt. auf grund von ostern hat sich da alles wohl verzögert.
ich gebe dir aber dennoch bescheid, was ich zu dem tee sage! dauert halt noch ein wenig.
gruss
mareike
Carol
15:47
In Ordnung, melde Dich dann nach dem Test, vielen Dank!
Amatō
16:33
Hallo Amato,
ich hab wegen dem Chasen noch eine Frage, und zwar habe ich ihn nach Anleitung im Wasser einweichen lassen, sodass diese Krümmungen am Ende weg sind. Jetzt krieg ich das Teil aber nicht mehr in die Dose rein. Ich möchte nicht mit Gewalt den Deckel drauf machen… Aber ich sehe überall Bilder, wo diese weiterhin in dieser Dose gelassen werden… Was muss ich tun?
Außerdem sind die “Borsten” in der Mitte auch ausgespreizt, sie ziehen sich auch nach dem Trocknen nicht mehr zusammen… sind nicht mehr so in der Mitte gebündelt, wie man es auf Fotos sieht. Ist das normal? Hab ich was falsch gemacht?
Danke für die blöden Fragen und für deine Hilfe! ^_^
Token
18:24
Hallo Token,
Ich würde mir an Deiner Stelle noch so einen Chasentate(Bambushalter) kaufen(mist, Du hast gerade vor kurzem bei Aiya nachbestellt, Deinen schönen Chawan), dann hast Du alles “komplett”.
den Chasen ab besten auf einem Chasentate, einem Porzelanhalter trocknen lassen.So behält er seine Form.
Ich würde den Chasen bei regelmäßiger Verwendung gar nicht in die Dose packen, sonst könnte er schimmeln, nur wenn Du ihn sehr lange nicht benutzen solltest, dann vielleicht. Aber ehrlich gesagt, lieber nicht.
Wo hast Du Bilder gesehen, dass er in der Dose bleibt?Diese ist eigentlich nur für den Transport…
Richtig “teure” Chasen werden in Japan in kleinen, vorne geöffneten Papierschachteln verkauft.
Ich habe meinen immer auf dem Chasentate im Regal stehen.Es gibt noch andere Aubewahrungsmöglichkeiten für Chasen, diese sind auch oben/unten offen(muss noch Bilder machen).
Ja, das mit den gespreizten Borsten in der Mitte hatte ich auch beim Chasen von gleicher Quelle. Ist leider keine besonders gute Qualität, daran liegt das.Meine anderen Chasen sind noch alle zusammen in der Mitte.
Da hast Du gar nichts “falsch gemacht” Token.
Sonst einfach hinstellen, kann sein dass er die Form ein wenig verliert, ist aber nicht so schlimm.
Die Krümmung des Chasen ist nach der ersten Anwendung weg, das ist normal.
Grüße
PS.es gibt keine “dummen Fragen” Token.
Dumm ist nur wer nicht fragt, und unwissend bleibt, da gibt es ein schönes chinesisches Sprichwort: “wenn man fragt, schämt man sich nur 1 mal. Fragt man nie, schämt man sich immer wieder”(das ist so wahr und weise, finde ich)
Ist bestimmt Konfuzius oder so…;-)
Amatō
23:56
Nein Token du hast nichts falsch gemacht, es ist normal dass sich der Chasen wieder öffnet. Die starke Krümmung zeigt dem Kenner an dass der Chasen unbenutzt ist (wichtig bei offiziellen Teezeremonien). Es gibt so kleine Keramikständer die dem Teil wieder etwas Form geben, den Deckel beim Schließen einfach etwas drehen. dann biegen sich zumindest die äußeren Borsten wieder etwas ein.

Haruko
23:59
Ach ja, den Chasen immer gut trocknen lassen bevor der Deckel drauf kommt, Bambus schimmelt sonst schnell. Ich bewahre meine benutzten Chasen übrigens in diesen Plastedosen auf in denen es Schokonüsse oder -rosinen gibt, die sind etwas höher als die Originale und nicht so zerbrechlich.
Haruko
00:05
Bin ich eigentlich die einzige, die das aggressive Marketing der Firma Aiya höchst unsympathisch findet?
Die Qualität mag ja vielleicht überzeugend sein (keine Ahnung, habe den Tee nicht probiert), aber je mehr ich im Netz über Matcha recherchiere und je öfter ich auf “freundlicherweise” verschenkte Probierpakete, “hilfreiche” Blogkommentare a la “den passenden Matcha bekommst du übrigens hier…” und vermutlich bewußt lancierte Medienberichte stoße, desto mehr widerstrebt mir, dieser Firma auch nur einen Cent zukommen zulassen. Ich fühle mich durch dieses permanente Product Placement belästigt.
Schade eigentlich, hätte nichts dagegen meinen Matcha nicht jedesmal in Japan ordern zu müssen. Auch wenn ich sowohl mit der Qualität und vor allem dem etwas günstigeren Preis sehr zufrieden bin.
mia
01:55
Hallo Mia,
)
mit Deinem Kommentar hast Du mir eine großen Gefallen getan.
Denn ich kann Dir mittlerweile nur zustimmen, da sind so einige Sachen, die mir bei Aiya gegen den Strich gehen.
Ich werde einiges in meinem Artikel revidieren müssen, schade, SEHR SCHADE, denn der Tee schmeckt wirklich gut.
Es ist aber eben nicht nur der Tee.
Aber, ich werde in der Zukunft nur bei Chanomiya Matcha bestellen(der Besitzer von Chanomiya weißt überhaupt nichts darüber, dass ich hier was geschrieben habe, ich bin sein länger Zeit dort Kunde, habe auch nie etwas “bekommen”
Mir sind die Preise letzlich “sauer” aufgestossen, und noch paar Dinge.
Mia, hats Du schon öfters mitbekommen, dass “Probierpakete” verschenkt werden, ja? Glaube ich Dir sofort.
Ich habe meinen Blog noch nicht lange und zu wenig Erfahrung, abe für die Zukunft weiss ich , dass ich vorsichtiger sein werde.
Amatō
09:33
Also ich hab das aus einem Youtube-Video gesehen *hust* Da hat der Typ gesagt nach dem Waschen gut abwedeln, dann mit offenem Deckel in die Dose stellen. Wenn es ganz trocken ist, Dose wieder zu machen. Und ich krieg die Dose einfach nicht zu XD
Aber okay, jetzt weiß ich Bescheid, dass das offen bleiben soll. Ich glaub ich muss ein paar Nüsse kaufen gehn
Und ja, Chanomiya-Matcha habe ich auf der Buchmesse trinken dürfen. Der hat sehr sehr gut geschmeckt, hatte noch einen Tick mehr Geschmack, wie der den ich jetzt hab (ok, kein Wunder, wenn es von einem Teemeister gemacht wurde) *hust*
Token
09:54
Token, den Chasentate gibt es bei Chanomiya für 6,95 Euronen.
Ich würde mir dort dann auch den nächsten Tee bestellen.Chanomiya war auf der Buchmesse?? Das ist ja cool!Und Du hast Tee vom Teemeister getrunken, super!
Haruko, ja genau, diese Ding heiß Chasentate. Ich habe noch oben paar Bilder reingestellt.
Ich bewahre meine Chasen wirklich nur auf dem Chasentate, ich trinke matcha aber fast jeden Tag, deswegen hätte es bei mir nicht viel Sinn mit in die Dose.
Amatō
12:41
Also ich kenne es unter der Bezeichnung Kusenaoshi, deshalb hab ich lieber das Bild reingestellt. Die Chasen die ich für Vorführungen verwende werden bei mir sorgfältig wieder in Form gebracht und trocken “eingedost”, für mich und zum Üben hab ich einen der auch ständig griffbereit auf dem Kusenaoshi steht.
Haruko
13:40
ohhh so viele Experten hier. Du machst Vorführungen Haruko? So wie in der Teezeremonie mit Gästen und so? Das ist echt itneressant! Wie kommt man dazu so etwas richtig zu lernen?
Wenn ich mal meine ersten Matcha-Bilder poste müsst ihr mir unbedingt sagen, ob das so richtig war und so, aber nicht zerfleischen
Gar nicht so einfach es sich selbst beizubringen! Ich denke ich bekomme die Bilder diese Woche fertig… oder spätestens nächste Woche =)
Token
15:46
Ja, Haruko hat echt Ahnung, sie hat mir schon tolle Tipps zu Matcha schlagen gegeben.
Das schaffst Du Token, Übung macht den Meister,
Lese Dir am besten noch den Tipp von Haruko wegen Matcha aufschlagen, bei mir hat das sehr geholfen.
Ich und Haruko sollten und zusammen tun, sie macht den Matcha, ich Wagashi,Token Bento, wir machen ein japanisches Kaffee auf und werden stink reich.
Token, etwas anderes, Dein Link, den Du seit kurzem bei mir angibst, da ist ein “verdreher” drin: blogpsot anstatt blogspot.
Das lustige ist, dass der Link fuktioniert, schaumal wo man dort landet..(ich habe schon doof geschaut)
Ich werde es ausbessern, oder?
Amatō
17:49
Hihi, ich seh mich schon als Krösus…
Aber lass dir von Neko mal meine mail-adresse geben Token, dann können wir ausführlicher reden wegen Matcha und Teezeremonie und so
Haruko
23:06
Hey,
leider ist meine Bestellung bei Chanomiya verschollen gegangen. Am 5.4 hatte ich dort Bestellt, aber bis jetzt nichts erhalten.
Auf Emailanfrage hin wurde mir dann erklärt, dass durch die Osterfeiertage der Tee beim Zoll liegen geblieben wäre. Jetzt nach den Ostertagen sollte er weiterverschickt werden, und die gesamte Ladung an Tee aus Japan wäre verschwunden!
Durch den Flugverbot aufgrund des Vulkanausbruchs konnte auch kein neuer Tee nachkommen und die Lager bei Chanomiya sind wohl auch leer.
Nun warte ich schon seit mehreren Wochen, ohne leckeren Matcha, auf diese Lieferung. Da ich gerade in meinen Diplomprüfungen stecke, würde ich mir so gerne ab und an eine erfrischende, leckere und belebende Schale Matcha wüsnchen
Lieferungszeitpunkt leider weiter ungewiss
Gruss
Carol
Carol
11:44
Ach, du lieber…
Carol, das tut mir schrecklich leid.Ich habe mit Chanomiya nur gute Erfahrungen gemacht…
Ich habe Dir eine Mail geschrieben, mit einem anderen Shop-Alternative.
Sie sagen Dir mit Sicherheit die Warheit, ich habe auch ständige Probleme mit dem Zoll, die Päckchen werden Ewigkeiten dort grundlos behalten.
Amatō
17:15
Ps: Der Tee ist eben angekommen. Er hat es tatsächlich geschafft. Chanomiya hätte einfach von sich aus den Kunden eine Info rausschicken sollen, dass es Verzögerungen gibt, und nicht darauf warten, dass Kunden “genervt” nachfragen wo die Ware bleibt.
Das es mal zu Zwischenfällen kommt, kann ja immer passieren. Nur eine Information von Händler selber an seine Kunden macht da einen etwas “freundlicheren” Eindruck.
Dafür wurde meine Emailanfrage rasch beantwortet, also doch ein Pluspunkt.
Gruss
Carol
Carol
19:20
Liebe Amato,
wo sehr schön die Grundschritte einer formellen Teezeremonie gezeigt werden. Als Gadget gibt es einen Auschnitt einer im wahrsten Sinne futuristischen Teezeremonie mit Sen Soshu, dem Iemoto der Mushakojisenke. Gen-ial!
musste fast weinen, als ich das Foto mit all den schönen Matchas sah… und habe ich mich verschaut, oder lugte da eine goldene ‘Hibiki-An Pinnacle’ Verpackung hervor? Wenn ja, würde ich mich freuen, wenn du mir deine Erfahrungen mit diesem Tee mitteilen könntest, habe gerade die erste Dose beendet und ihn ins Herz geschlossen.
Kleiner Tip zum nachschauen: Auf NHK begann vor kurzem eine Serie namens ‘Japanology’ (Teil 1: Teezeremonie
Fabian
22:48
hm… stellt sich die Frage: wie empfange ich NHK?
Haruko
08:21
Fabian,
, das ist der Pinnacle von Hibiki an. Meine ganz ehrliche Meinung? Ganz, ganz ehrlich? 
nein, Du hast Dich nicht verschaut
Ein schöner Tee, aber ich bevorzuge Koyamaen, mir schmeckt dieser mehr. Ich war ganz ehrlich ein wenig enttäuscht, habe irgendwie mehr erwartet…Obwohl ich Hibiki-an gerne mag, den Tee und die Firma.
Würde ich Dir auch unbedingt empfehlen, mal paar Sorten von Koyamaen zu testen(gibts bei Chanomiya).
Wegen NHK, sehr interessant, vielen Dank!
Hier der Link:
http://www.nhk.or.jp/nhkworld/english/tv/genre/japaneseculture.html
Haruko,
schau mal auch hier rein: http://www.nhk.or.jp/nhkworld/english/tv/howto/index.html oder http://www.nhk.or.jp/nhkworld/english/radio/shortwave/index.html wenn Du Sat-Schüssel hast, kannst Du es empfangen.
Amatō
09:48
Habe bei Koyamaen schon direkt bestellt (ein bisschen aufwendiger als Maiko, Hibiki, Yuuki-Cha und bei den anderen ‘Pay-Palern’). Interessant am Koyamaen-Sortiment ist die Möglichkeit, sich direkt dem Charakter einer Teeschule entsprechende Matchas zu bestellen… für mich als Mushakoujisenke-Fan mein persönlicher Himmel *frag bei Chanomiya mal nach, ob er dir den Suisho no Mukashi bestellen kann
Übrigens: Ochaya.de hat neben einer schönen Chawan-Auswahl auch einige Tees von Koyamaen im Sortiment, so z.b. den Hatsu-Enishi Shin-Matcha (empfehlenswert!). Auch die Kyoko-Auswahl wie man sie bei z.B. kolodziej-lieder bestellen kann, beinhaltet (in meinen Augen) mit Tenko, Seijyu und Hoshino JAS ein paar echte Knüller.
Was den Hibiki-An Pinnacle angeht: Bin auch erst ein bisschen an ihm verwzeifelt, wenn du ihn allerdings bei 55-60 Grad machst und lange schäumst, integriert sich die herbe Samurainote perfekt in die anderen Geschmäcker… wollte mal wissen, ob du vielleicht noch eine andere Möglichkeit kennst, die ich nicht rausbekommen habe… eine Frage zum Abschluss: Wie findest du den Hibiki-An Basic? Bin gerade am Überlegen, ihn als Alltagsmatcha auszuprobieren (müsste halt gegen den Kyo Mukashi überzeugen)
Ich entschuldige mich für die überlangen Postings *verbeug
Fabian
11:16
Fabian, also bitte, entschuldige Dich NIE wieder für zu “lange” was auch immer
.

Dazu gibt es doch diesen Blog, damit wir und austauschen können.
Vielen Dank für Deine wertvollen Tipps-ich werde es auf jeden Fall versuchen, den Pinnacle Matcha mit 60°C zu brühen.
Bei Kolodziej habe ich noch nie etwas bestellt, die Chawan finde ich, na ja, so-so, das was irgendwie alle haben…;-).
Aber auch hier vielen Dank für den Tipp, das Teesortiment haben sie erweitert. Ochaya.de kenne ich gar nicht, leider funktioniert die Seite nicht…
Wenn Du so ein Matcha Trinker bist, dann wären Higashi Rezepte für Dich interessant, oder?
Hibiki-an finde ich ganz ok(den basic) aber es ist nicht der Tee, der mich jetzt auf eine Matcha Wolke schickt.:-) Aber als Alltagstee, ob er Dir dann “reicht”, ich glaube eher nicht.
Ich bevorzuge den Koyamaen,ich bin auch überhaupt kein Fan vom Maiko Tea.Ich habe fast alle Matcha von Hibiki-an ausprobiert und bin dann zu Koyamaen umsgestiegen und da geblieben. Mich würden jetzt noch Ippodo reizen-oder von…(jetzt fällt mir der Name nicht ein, ganz schwarze Dose…).Hibiki-an ist aber gut für Einsteiger, finde ich, auch für Wagashi Zubereitung usw.
Amatō
16:00
Leider habe ich keine Sat-Schüssel, wird also wohl nix mit NHK… schade.
Mir persönlich schmecken die Matcha von Koyama-en auch am besten, wobei ich von Ippodo erst einen kenne.
Das mit dem kühleren Wasser ist eine gute Idee, aber nicht für chanoyu umsetzbar, schließlich kann ich das siedende Wasser aus dem Kessel nicht erst 5 min abkühlen lassen bevor ich weitermache mit der Teezeremonie – für mich müssen es also “weiche” Matcha-Sorten sein die auch bei hohen Temperaturen nicht bitter werden.
Aber bei meinen Fehlkäufen werde ich das mal probieren – bisher wanderten sie immer ins Dessert.
Eine herrliche Erfrischung ist auch Matcha-Eiscreme, ganz schnell aus (gutem) Vanille-Fertigeis und Matcha-Pulver gemacht.
Haruko
20:05
Kenne im Gegensatz zu dir ausser dem Pinnacle keinen anderen Matcha von Hibiki (bin bei der Gyokuru-Bestellung von einem Freund mit aufgesprungen), daher die Frage… Meine Alltagsmatchas sind Kyo Mukashi (maiko) und Hoshino JAS (Kolodzeji) also auch nicht sooo hohe Ansprüche, obwohl ich derzeit fast täglich Shin-Matcha trinke… Was Maikotees angeht, kann ich mir ein Leben ohne Kyo und Kotobuki irgendwie nicht mehr so richtig vorstellen
Und wenn du auf gute Gyokurus stehst, das Yamashita-Probesortiment öffnete meinen Teehorizont beträchtlich…
Koyamaen hat zugegeben die grösste Matchaauswahl, leider bekommt man in Deutschland halt fast nur die Urasenke-Tee-Ausrichtung (respektive die Principals)*seufz Andererseits mit Zen-Postkarten, Werbe-Chakin und netten Teeproben hatten die bisherigen Koyamaen-Direkt-Bestellung schon einen Aha-Effekt.
Ippodo habe ich noch nicht ausprobiert, steht aber in den nächsten Monaten bevor, bin gespannt… Noch eine Frage: Habe bei Yuuki-Cha bisher nur Chasen bestellt, lohnt sich die Bestellung ihrer OrganicMatchas?
Last but not least *rotwerd & Schäm
Ich bin die absolute Kochkatastrophe (bei meinen letzten Soba-Nudeln habe ich mich zeremoniell entschuldigt)… klar lese ich gerne Higashi-rezepte, aber zum Kochen würde ich sie wohl eher meinem Teefreund ausdrucken *sorry
Die Liebe, die man deiner Seite und ihren Rezepten anmerkt, kann ich nur staunend als Zuschauer bewundern *verlegenes lächeln
Fabian
00:03
Fabian,
bin total am lachen…
Du bist echt süß:”bei meinen letzten Soba-Nudeln habe ich mich zeremoniell entschuldigt”
Yuki Cha, da rate ich Dir von den Matcha ab, die taugen nur fürs kochen/backen. Aber die anderen Teesorten sind schön, wie Matcha iri genmaicha, den mag ich sehr gerne.
Frage meinerseits: Du hast also mit Kolodziej gute Erfahrungen gemacht?Ich habe eben dort noch nie etwas bestellt, würde sie aber gerne in meine Shopping Liste aufnehmen, sie haben eine schöne Auswahl(auch den mysteriösen “Matcha in der schwarzen Dose”, oh man, das ist der Hoshino, manchmal bin ich echt daneben).
Ich denke trotzdem an Dich und Deinen Freund, es gibt paar sehr enfache Higashi, da muss man eigentlich nur Pulver zusammen mischen. Vielleicht klappts dann(ohne zeremonielle Entschuldigung).
Amatō
18:13
Kolodzeij setzt die Maßstäbe für bisher ausprobierten deutschen Teeversand: Bestellungen in höchstens 72 Stunden portofrei da, das klassische Kyoko-Sortiment zu billigen Preisen (Tenko findest du z.b. bis 70 Euro die Dose im Netz, hier 40) und leckere Tees… da sie meinen Lieblingssencha haben, bestelle ich fast monatlich bei Ihnen… Tip: Hoshino (“Das sanfte Feuer der Erde”, der kleine Bruder vom ultramilden Seiju) oder Tenko (“der ehrwürdige Priester”), No-Go: Kin no Uzu (Selten so enttäuscht gewesen)
@Haruka Ist zwar nicht sehr klassisch, aber wenn du vorher heimlich ein bisserl kaltes Wasser in den Umizashi füllst, entfallen merkwürdige Abkühlzeiten
Ausserdem find ich den Wasserdampf beim Abkühlen ideal zum meditieren…
Aha, süß
Vielleicht sollte ich mir doch den rosa Kirschblüten-Kimono zulegen *lach
Okay, okay, ich werd mal wieder probieren, japanisch zu köcheln, überzeugt
Fabian
17:55
Fabian, vielen Dank, super.
ist, dass so sehr wie ich Matcha und grünen Tee liebe, wenn ich keine süße Kleinigkeit dazu habe, bin ich unglücklich, da fehlt etwas… Ich denke, so geht es auch vielleicht anderen.
Dann werde ich den Shop in die Liste aufnehmen.Vielen Dank auch für die Tipps wegen Kin no Uzu.
Ich bitte Dich, vom rosa Kimono Abstand zu nehmen…
Aber ich habe paar Rezepte für Chado Schüler, die eben sehr einfach sind, mir ist schon klar, dass nicht jeder die Zeit und Lust hat, Ewigkeiten in der Küche zu verbringen. Mein “Problem”
Amatō
08:18
Es war mir eine Freude, werte Dame, euch mit meinem Lieblings-Teeshop in Deutschland behilflich sein zu können
Eine Frage zu Hibiki: Habe gestern den Shin Matcha bekommen und schon ziemlich excessiv ausprobiert… er hatte dieselbe herbe Samurainote wie der Pinnacle (nur wesentlich milder und einfach shin). Hatten anderen von dir getrunkenen Hibiki-An Matchas dieselbe Note ? Glaubst du, es handelt sich eine teeplantagentypische Note (Ähnlich wie der ‘feuchte Mooswald’ der Maiko-Tees)?
Was die kleinen Süssigkeiten angeht *seufz
Grüner Tee hat bei mir so ziemlich das Leben geändert, und dazu gehört auch mein Essverhalten… war und bin vermutlich ebenso Naschkatze wie du, ich habe bloss Angst, es könnte mir schmecken, wenn ich wieder anfange, in der Küche zu stehen
(Ausnahme: Für Gäste muss natürlich ein Stein in der Brust vorhanden sein und dann stehe ich auch gerne länger in der Küche)
Was den rosa Kimono angeht
Als wir Anfang des Jahres bei Maiko bestellten, erhiehlten wir den Kotobuki in nicht weniger als 5 verschiedenen Dosen-Designs, was in eine Art Ü-Ei-Sammeln überging (“tauscht du deine Kraniche gegen meinen Blütenwald?”)… jedenfalls schrieben wir an Maiko, wenn sie noch mehr Dosendesigns hätten, ob sie uns beim nächsten mal die schicken könnten… ähem, Fehler: Der nächste Kotobuki befand sich in einer rosa-rot-weissen Blümchendose, die perfekt zu Sailormoon gepasst hätte 
Damals kam der Witz bei uns auf, dass wir eigentlich alle rosa Kimonos anziehen und in die Tokoname rosa Plüschhandschellen hängen müssten, um diese süße Dose stilgerecht anzutrinken *lach
Fabian
12:19
Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Higashi-Rezepte…
Haruko
12:58
Florian,
vielen dank, Eure Gnaden.
Die Hibiki-ans habe alle eine recht herbe Note, die ich persönlich nicht so gerne mag-ich bevorzuge die “Süße” von Koyamaen.
Ich denke schon, dass es mit den Teeplantagen zusammen hängt, je nachdem wie und wo die Pflanzen wachsen, wie sie beschattet werden usw-das alles macht sehr viel aus, deswegen ist es echt ein Können, ein reines Naturprodukt in einer so konstanter Qualität zu liefern. Das Mahlen des Tees spielt auch eine sehr große Rolle, wie fein und nicht zu heiss darf er vermahlen werden, sonst “verbrennt” er.
Ich habe eine Ama-cha Teepflanze im Garten, wenn diese größer ist,werde ich vielleicht auch eines Tages einen Tee daraus machen…
Na ja,ich hoffe doch sehr, es wird Dir schmecken,wenn Du doch 1-2 Rezepte nachkochts??
Ich habe schon ein wenig gestöbert,die Higashi Rezepte für Teeschüler interessieren mich persönlich auch sehr.
Zu Teedosen: Ich glaube kaum, dass Du bei japanischen Teedosen eine in schwarzem Leder mit Nieten bekommst…

Die wäre dann auch passend zu den rosa Handschellen(warum nicht grüne, passend zu Matcha???)
Wild geht es in so manchen Teeraum zu, also echt…
Ich persönlich mag Usagi (Häschen) gerne, aber ich darf ja. Bin ein Mädchen(zwar ein großes,aber habe das Kind in mir sehr gut erhalten, schon fast zu gut für manche)
Amatō
18:49
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