MOCHI Grundrezept

Mochi Grundrezept aus Reis

餅 Mochi,  die kleinen „Reiskuchen“ aus Klebreis, sind sehr mit japanischen Feiertagen verbunden, ganz besonders mit Shogetsu, dem Japanischen Neujahr. Traditionell werden Mochi kurz vom Ende des alten Jahres gestampft, das nennt man Mochi Tsuki.
Da Reis als etwas Heiliges, von Göttern gegebenes angesehen wird, glaubt man, dass das Mochi Stampfen die heilige Kraft im Mochi bündelt. Deswegen wird Mochi den Göttern geopfert, und auch zu Hause als Kagami Mochi aufgestellt, auf dem Shintō-Hausaltar, (Kamidana). Ein weiterer üblicher Platz ist die Tokonoma, eine kleine, geschmückte Nische im Hauptraum des Hauses.

Bei 鏡餅 Kagami Mochi werden 2 runde Mochi aufeinander gestellt. Eine Dadai, japanische Bitterorange, wird darauf platziert, diese steht für das Wort Generationen, Fortleben der Familie. Die beiden Mochi „Scheiben“(Kagami bedeutet Spiegel) repräsentieren das Kommen und Gehen der Jahre. Die Dekoration wird auf einem Holzständer (sanpō ) aufgebaut, darunter befindet sich ein Blatt Papier, das soll das Feuer fernhalten. Außerdem findet man bei der Kagami Mochi Dekoration: Kombu(Glück, Geburt eines Kindes), blitzförmige Papierstreifen(shide), getrocknete Kaki an einem Spieß (6 Stück, das steht für friedliches Zusammenleben im Glück), und 2 Farnblätter (Ura-jiro), eine Art von immergrün, das symbolisiert die Hoffnung(grün) einer langen Lebensdauer.Hier gibt es viele Bilder von Kagami Mochi Dekorationen. Das Kagami Mochi ist ganz hart, deswegen wird es mit einem Hammer in Stücke gebrochen und in der O-zoni Suppe mitgegessen (Mochi symbolisiert auch langes Leben, aufgrund der Fäden, welche es zieht, wenn es warm ist).

Normalerweise werden Mochi direkt aus Mochigome, rundem Klebreis hergestellt.Das geschieht mit der Hilfe von einem Usu(ausgehöhlter Baumstamm) und eines Kine (ähnlich einem Holzhammer).

餅を搗 Mochi Tsuki

Mochigome Reis wird gedämpft, dann so lange er noch heiß ist, in den Usu(ausgehöhlten Baumstamm) gelegt. Eine Person schlägt mit dem Kine, dem Schlägel(Holzhammer) mit voller Kraft drauf, eine andere greift hin, befeuchtet die Masse und dreht sie immer wieder schnell um. Das ganze erfordert sehr viel Kraft und Geschick, traditionell in Japan treffen sich ganze Familie zu Mochi Stampfen, es ist ein richtiges Ereignis.

Hier gibt es ein Video dazu

Nachdem das Mochi fertig gestampft, geschmeidig und ganz glatt ist, kommt es auf ein Tablett, entweder mit Katakuriko Stärke oder mit Wasser befeuchtet, kleine Stückchen werden abgerissen, und zu kleinen Kreisen geformt. Jetzt ist das Mochi fertig, es kann verzehrt werden: süß mit ein wenig Anko oder Kinako und braunem Zucker(Abekawa Mochi), salzig mit ein wenig Shoyu, Nori und geriebenem Daikon(Isobe Maki).
Die restlichen Mochi werden zum trocknen hingelegt, sie werden mit der Zeit ganz hart und halten sich einige Monate. Diese steinharten trockenen Mochi kann man in ein wenig Wasser kurz kochen, oder in einer Suppe mitgaren, auch gegrillt sind sie sehr schmackhaft.

Usu/kine und Mochi Set für zu hause

Mochi gelten als gesunder, glutenfreier Snack, es werden ihnen stärkende Eigenschaften zugeschrieben, oft werden sie mit Yomogi (japanischem Beifuss) angereichert. Zu Stärkung werden Yomogi Mochi bei Blutarmut(Eisenmangel) und bei stillenden Frauen gereicht.
Heutzutage werden die meisten Mochi industriell hergestellt, das Mochitsuki wird mehr zur Unterhaltung vorgeführt. Es wird auch behauptet, dass durch die industrielle Herstellung das Mochi nicht mehr die kräftigende Wirkung hat, da beim Mochistampfen normalerweise etwas von der Energie ins Mochi übergeht.

Die Japaner glauben auch, dass es auf dem Mond einen Hasen gibt, der Mochi stampft, es gibt da auch das Wortspiel, Vollmond heißt mochi-zuki, sehr ähnlich zu Mochi Tsuki.Man kann die Gestalt des Mochi Hasen auch erkennen, hier:

Heute kann man mit Hilfe eines elektrischen Mochi Tsuki, ein kleiner “Mochi Maker” für zu hause, ganz einfach frische Mochi herstellen (möchte ich auch unbedingt haben).
Es gibt eine ganze Palette von 餅菓子Mochigashi, auf Mochi basierender Wagashi, die Arten von süßen Mochi sind zahllos.
Richtig gute Mochi werden in einer traditionellen Wagashiya hergestellt. In Japan gibt es sehr viele solcher Geschäfte, die Onlineversand anbieten(aber leider nur innerhalb von Japan) so kann man sich jeder Zeit köstliche Mochi mit all möglichen Füllungen bestellen(sehr gefährlich…;-)).

Viele kennen das bereits, da hat man Mochi irgendwo mal gegessen, festgestellt, dass sie sehr lecker sind, und dann kann man die kleinen Reisbällchen nirgendwo kaufen.
Einfach selber machten, denkt man sich, wird doch nicht SO schwer sein…
Schnell ein, zwei Rezepte aus dem Web + Zutaten geholt, und – Riesenenttäuschung.
Anstatt eines leckeren Mochi hat man eine harte, halbrohe Masse.
Und eventuell noch Bauchschmerzen…
Es gibt so einige Mochi Rezepte im Netz; die ich gesehen/ausprobiert habe, und anhand meiner eigener Erfahrungen und auch einigen Klagen, die ich schon las, weiß ich, leider funktionieren diese nicht besonders gut.

Das Hauptproblem ist, dass man davon ausgeht, dass das gewöhnliche, bei uns erhältliche Klebreismehl dafür geeignet wäre, das ist es nicht! Bitte hier nachlesen: ZUTATEN MEHL. Ganz wichtig, wenn man gute Mochi und Dango machen möchte.

Der große Unterschied in der Herstellung von Mochi zwischen Japan und China/anderen Asiatischen Ländern ist, dass in Japan die Mochimasse immer zuerst gegart wird und dann gefüllt . Dagegen in China u. anderen, wird aus Reismehl und Wasser ein Teig hergestellt und roh gefüllt, dann gedämpft. Diese Art von „Mochi“ heißen Tangyuan oder Nian Gao.
Der japanische Mochiteig ist ungekocht sehr flüssig, so wird das Mochi nach dem Dämpfen angenehm weich und zart sein. Bei anderen asiatischen Rezepten wird oft ein Teil Weizenstärke zugegeben, damit der Reiskuchen länger weich bleibt, oft ist das nur der Fall, solange die Reisbällchen warm sind.

Ich habe schon seit länger nach einem gutem Rezept für Mochi direkt aus Klebreis gesucht. Hauptsächlich wegen dem guten Geschmack, außerdem, war ich bis vor kurzem der Meinung, geeignetes Reismehl ist nur schwer/gar nicht zu bekommen. Aber, bevor ich paar Rezepte direkt aus Reismehl zeige, zuerst dieses hier. Es ist einfacher, und ich bin mir sehr sicher, wenn man die Schritte befolgt, wird es auch ohne großen Aufwand(und Enttäuschung) gelingen.

Aus diesem Rezept kann man viele verschiedene Mochi Arten herstellen: Bota Mochi (oder Ohagi), Sakura Mochi und Tsubaki (Camelia) Mochi, auch Edamame Mochi und noch paar mehr. Die Mochi werden von der Textur her körniger sein, nicht so glatt und „gummig“ (mochi-mochi) wie die” normalen” Mochi, das ist aber die Textur, die Bota/Ohagi oder Sakura Mochi immer haben. Und das Beste daran: man weiß, wie „richtiges“ Mochi schmecken soll, diesen angenehmen, fast schon cremigen Geschmack erreicht man sonst nur mit sehr guten japanischen Reismehl und auch einiger Übung.

Das hier ist wirklich nicht kompliziert, auch das Formen des Mochi geht leicht von Hand. Für dieses Rezept bitte den runden Klebreis verwenden, nicht den thailändischen Langkorn (mehr hier: Reis). Diesen Reis kann man bei jedem Asiaten kaufen, einfach danach fragen, meiner war aus Vietnam. Mit dem Begriff „Mochigome“ konnte der Verkäufer zwar nichts anfangen, aber runder Klebreis war ihn sofort ein Begriff.

Sushi Reis ist NICHT das gleiche! Sushi Reis ist japanischer Runkornreis, NICHT Klebreis. Bitte  bei Zutaten/Reis nachlesen, dort sind auch Bilder, wie dieser Reis genau aussieht.

Diese Herstellung entspricht auch mehr der klassischen, traditionellen Methode.

Rezept für Mochi(Daifuku) aus Reismehl ist hier.

Das Rezept

200g Mochigome oder genmai mochigome

Zuckersirup fürs Mochi:
65g Zucker (heller Rohzucker, man kann auch braunen nehmen)
100ml Wasser
(bei Sakura Mochi 60ml mehr)

Zucke Sirup für die Hände
50ml Wasser
25g Zucker

300g Tsubu- oder Koshian
3-4 El Kinako
2 El guten, sehr feinen Zucker
2 El schwarze Sesamsamen

Ergibt ca. 10-15 Stück, je nach dem, wie groß sie sind.

Am Vortag Mochigome waschen, bis das Wasser klar ist. In einer Schale mit Wasser übergießen, und abgedeckt im Kühlschrank  über Nacht, oder für mindestens 12 Stunden im Wasser einweichen.

In vielen Rezepten liest man, dass 3 Stunden Einweichen genügen, hier nicht. Es sollten schon an die 12 Stunden sein, nur so werden die Reiskörner richtig weich.

Am nächsten Tag Mochigome abtropfen lassen, und den Test machen: die Körner sollten ohne großen Kraftaufwand sich zwischen den Fingern zerkrümeln lassen .

Den Mochigome in ein Tuch geben, und mit einem dicken Holzstössel (oder Nudelholz) kräftig draufschlagen, bis die Körner alle in die Hälfe oder kleiner zerbrochen sind.

Das hier ist Geschmackssache, um so kleiner, um so feiner wird das Mochi. Wenn man es besonders fein haben möchte, kann man mit einem Nudelholz immer wieder drüber rollen, oder mit den Händen zerreiben, dazu einfach das Tuch zudrehen, und durch das Tuch aneinander reiben.

Wenn die Körner zerkleinert sind, wird der Reis gedämpft.

Wasser in einem Dämpfer zum kochen bringen, das Tuch mit dem Reis ausbreiten, am besten so breitflächig wie es nur der Platz zulässt.

So wird der Reis gleichmäßig gedämpft, der Stoff nimmt Feuchtigkeit auf und der Reis wird nicht zu trocken.

Bei hoher Hitze eine halbe Stunde dämpfen.

Während dessen beide Zuckersirups herstellen: in einen kleinen Topf 65g Zucker und Wasser zum kochen bringen, Zucker auflösen und köcheln.

Bei Sakura Mochi an diesem Punkt den Sirup mit paar Tropfen roter Lebensmittelfarbe einfärben.

Zuckersirup für die Hände: den Zucker in eine kleiner Schale mit kochendem Wasser übergießen, schmelzen und abkühlen lassen.

Den fertig gedämpften Reis in den heißen Zuckersirup im Topf geben, umrühren, gut durchkneten und vom Feuer nehmen. Der Reis wird die Flüssigkeit aufsaugen. Mit einem Tuch zudecken, für 15 Minuten stehen lassen.

Wenn man jetzt richtig „glattes“ Mochi haben möchte, kann man die Masse in einen großen Suribachi geben, eine Person sollte den Suribachi mit beiden Händen halten, ein andere in der Mitte stampfen, so wird der Teig richtig glatt. Das ist aber wirklich anstrengend, aber machbar. Stampft man nicht in der Mitte, kann der Suribachi zerbrechen, also bitte vorsichtig.

Ein Tablett mit dem Zuckerwasser für die Hände einpinseln. Den Mochiteig rausnehmen, (Vorsicht, klebt sehr stark) auf das Tablett legen, die Hände mit Zuckerwasser befeuchten und einen länglichen „Klops“ formen.

Durch das Zuckerwasser wird die Masse nicht an den Händen oder Tablett haften bleiben.

Jetzt kleine Bällchen abzupfen, und entweder in runde Form bringen, für Bota Mochi oder flachdrücken, für Sakura Mochi.

Sollte der Teig  zu stark kleben, einfach immer wieder die Hände mit dem Zuckerwasser befeuchten.

ぼた餅Bota Mochi

Die Mochimasse zu kleinen Kugeln formen, ca. 30-40g Anko um die Mochikugel ausbreiten, so dass das Weiße nicht mehr zu sehen ist. Mit den Händen in glatte Form bringen. Das Anko wird an dem Mochi haften bleiben.

Kinako Bota Mochi

Kinako mit dem Zucker mischen- ich habe Wasabon Zucker verwendet(ja, ich weiß ein wenig gemein…dieser Zucker ist extrem lecker und leider nicht erhältlich in Deutschland).Das Mochi flach ausbreiten, ein 25g An Bällchen einwickeln, und im Kinako wälzen.

Sesam Bota Mochi

2 El schwarze Sesam Samen bei hoher Hitze rösten, bis die Samen anfangen zu springen.Heiß in einem Suribachi fein zerreiben. Entweder mit einer Prise Salz oder ein wenig Zucker vermischen (ich hatte ein wenig Salz zugegeben, ich mag auch die salzigen Sakura Blätter bei Sakura Mochi, der leicht salzige Geschmack ist ein angenehmer Kontrast zu der Süße).

Das Mochi flach ausbreiten, ein 25g An Bällchen einwickeln, und im Sesam Pulver wälzen.

Auch Ichigo Daifuku kann man mit diesem Mochi Teig machen, einfach eine frische Erdbeere in Anko einwickeln, und mit Mochi Teig ummanteln.

Zu Bota Mochi passt Matcha Tee sehr gut.

Wenn man sie am Vortag machen möchte, bitte nicht in den Kühlschrank geben. Luftdicht verpacken, und an einem kühlem Ort aufbewahren, spätesten am nächsten Tag essen.

Sakura/Ichigo Daifuku am gleichen Tag zubereiten/verzehren, diese lassen sich sehr schlecht aufbewahren, der gute Geschmack leidet sehr darunter.

Kinako Bota Mochi

ぼたもち Bota Mochi oder auch おはぎ Ohagi werden, in Gegensatz zu anderen Mochiarten, gerne in Japan zu hause hergestellt. Es gibt verschiedene Rezepte, manche sind aus einem Teil Klebreis, einem Teil normalen (urumai) Reis. Wer das ausprobieren möchte, kann 150g Mochigome und 50g normalen japanischen Reis nehmen, sonst bleibt alles gleich, der ganze Reis wird eingeweicht. Das gilt aber nur für Bota Mochi, Sakura Mochi sind ganz aus Mochigome.

Bota Mochi werden auch Ohagi genannt, je nach Jahreszeit. Bota Mochi werden im Frühling serviert, der name kommt von Botan, Pfingstrose, die im Frühjahr blüht.

Ohagi serviert man im Herbst. Der Name kommt von Hagi, herbstblühender Buschklee. Außerdem sollen Ohagi eher mit Koshi-An gemacht werden, Bota Mochi dagegen immer mit Tsubu-An. Es gibt aus Botamochi mit Aonori-Algen, in einer meiner Wagashi Bücher werden neben Kinako und Sesam auch diese vorgeschlagen.

Für diese Mochi gibt es noch mehr Namen, für jede Jahreszeit: im Sommer werden diese Mochi夜船  Yofune (Nachtschiff) genannt, im Winter 北窓 Kita Mado (Nordfenster).

Ich denke, man könnte das Rezept auch ohne Zucker, mit ein wenig Salz herstellen, um ganz „normale“ Mochi zu haben, für Suppen oder Isobe Maki.

Die Mochi mit Kinako/Anko sind auf jedenfall sehr gut fürs Bento geeignet!

Als ich mit den Mochi fertig war, kam Kater „angeschlichen“.

„Was ist das?“ wollte er wissen, und schielte auf meine prall gefüllten Tabletts.
„Mochi“ sagte ich “Bota Mochi.“
Er rümpfte die Nase, Kater mag keine Mochi (der Dummkopf).

Eine Stunde später fragte ich ihn, ob er ein: „süßes Klebreisbällchen“ haben möchte:
„Ja, klar!“
„Und wie schmecken sie?“ fragte ich, heimlich grinsend.
„Gut, sehr gut! Wie Milchreis!“

Ich verschwieg natürlich, dass es die gleichen Bota Mochi von vorher waren…

Wenn etwas “Bällchen“ heißt, das will Kater immer haben(am liebsten mit „Fleisch“ davor). Wieder mal überlistet. Der Dummkopf. :-D

Bilder von Kagami Mochi, Hase im Mond, Usu/Kine und Mochiset sind ausgeliehen, wie immer.

Vielen Dank an Herrn Kiichiro von Mitaka Wagashiya für dieses tolle Rezept!

17 Comments:

  1. Ein wirklich schönes Rezept! Ich hab’s gerade ausprobiert, allerdings mit Vollkornklebreis – es schmeckt fantastisch und das feine Reisaroma kommt sehr gut zur Geltung.

    Die Geschichte von “Kater” kommt mir sehr bekannt vor… Meine Mutter hat sich früher auch strikt geweigert, Mochi zu kosten. Irgendwann hab ich wieder mal ein paar gemacht und sie in der Küche stehen gelassen. Kurze Zeit später ist meine Mutter zu mir gekommen: “Du, ich hab gerade eines von deinen süßen Bällchen gekostet und die waren sooo gut. Wie heißen die denn?” Ich hätte mich totlachen können. ^-^

    Camellia

    Camellia 2010.01.26
    12:11

  2. Das freut mich sehr, das es fuktioniert hat(ist so eine “Ehrensache” für mich, nur Rezepte zu zeigen, die was werden ;-) ),
    auch mit braunem Mochigome, ja? Super, das habe ich noch gar nicht “getestet”.
    Der Geschmack entspricht richtigem Mochi, frisch gestampften, ist schon ein Unterschied zu dem Klebreismehl, nicht wahr? :-)

    Ja, Kater, der Dussel. :-)
    Musste über Deine Mum jetzt auch sehr lachen…:-D
    Auch überlistet. Naturreis Mochi sind sehr gesund!!
    Du kannst auch gerne ein Bild beim Kommentieren hochladen, wenn Du magst, die “richtigen” Abmessungen(dank Token wissen “wir” es jetzt) wären 340×240.
    Würde mich freuen(wahrscheinlich ist aber von den Mochi nichts mehr da zum fotographieren…;-))

    Amatō

    Amatō 2010.01.26
    13:01

  3. Puh, das war knapp. Ich wollte gerade die letzten zwei Stück verspeisen, aber zum Glück hab ich vorher noch deinen Kommentar gesehen. Hier ist das Bild (ich hoffe, es klappt):

    4306420989_acf59266f8_o.jpg

    Ich hab sie mit Kirschblüten belegt, weil ich keine Kirschblätter mehr hatte.

    Der Vollreis blieb bei mir auch nach langem Einweichen etwas fester, d. h. man musste ordentlich zuhauen, um ihn zu zerkleinern. Die Konsistenz nach dem Dämpfen war aber schön weich, klebrig und sehr angenehm zu verarbeiten. Und der Geschmack erst… :-) Ich mag braunen Reis ohnehin sehr gerne, weil er so ein volles Aroma hat, und ich werde bestimmt wieder mal Mochi daraus machen.

    Camellia

    Camellia 2010.01.26
    19:17

  4. “Puh das war knapp” da musste ich sehr, sehr lachen… :-)
    Siehst Du, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, das Rezept auf Natur-Mochireis anzuwenden.
    Vielen Dank für “sich zusammen reißen” und Bild hochladen!
    Hast Du Deine Kirschblüten auch selber eingelegt, ja?
    (rausgeschlichen und gepflückt? Mir wollte eine Oma sogar eins überbraten, wegen dem Pflücken, Mensch, hat die sich aufgeregt, als ich dann noch meinte, “zum Essen” war sie der Meinung, ich nehme sie auf dem Arm…
    “zuam essa? hama noch net ghuart!”–> sprich: “zum Essen? Das haben wir noch nie gehört!” ;-)
    Das hier ist echt ein unmögliches Kaff, wo ich noch lebe…)
    In Dir steckt ja auch ein kleiner “maniac”. ;-)

    An alle: ihr müsst Euch UNBEDINGT Camelias Bentos ansehen!Sie gewinnt damit auch bei Bento-Contests! :-)
    kleine Wagashi-Frösche usw. Super schön!!

    Amatō

    Amatō 2010.01.26
    19:53

  5. Keine Ursache, hab ich gern gemacht.

    Jepp, die Kirschblüten hab ich selbst eingelegt. In meinem Garten hab ich leider (noch) keinen solchen Baum, aber in der Nähe wachsen ein paar, die zum Glück nicht von wütenden Omas bewacht werden ;-) Hihi, die Geschichte ist einfach zu gut!^^

    Vielen liebem Dank, das ist fast schon zuviel der Ehre. Bis jetzt hab ich an zwei Wettbewerben teilgenommen und davon einen gewonnen, aber eigentlich mache ich Bentos nur, weil ich Freude am Kochen und Dekorieren hab. Aber als Bento-Maniac könnte man mich sicher bezeichnen. :-)

    Camellia

    Camellia 2010.01.26
    22:10

  6. Hallo Amato, weißt du wo man Kinako kaufen kann? Bei uns gibt es das mal wieder nicht…Hier gibt es nur normales Reismehl und Klebreismehl :( Das baucht man aber nur für die Kinako Bota Mochi?

    Wie legt man eigentlich Kirschblüten ein? Ich habe mal die Anleitung bei Nekobento gesehen und wollte es dieses Jahr auch mal probieren. Kann man dafür auch eine Tsukemono-Presse aus Plastik nehmen (so eine habe ich bei uns im Laden gesehen).

    Viele Grüße,
    Nadine

    Nadine

    Nadine 2010.01.27
    19:38

  7. ah ich wollte schon viel eher einen Kommentar hier hinterlassen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen… Ich will das mit den Mochis auch unbedingt mal machen, das klingt einfach nur zu lecker! Und Kinako hab ich auch *juchu* (@ Nadine: ich hab meins aus dem Interet-Shop “Dae-Yang”) :)

    Und Camellia tue ich schön länger stalken *ggg*

    Token

    Token 2010.01.27
    22:45

  8. Kinako bekommst Du bei Dae Yang , wie Token schon sagte(link auf der Shopping Seite)
    Wenn Du Dir welches holen möchtest, UNBEDINGT!Bitte!
    Aus Kinako kann man ganz viele ganz tolle Sachen machen, viel mehr als nur Bota Mochi, ich zeige sehr bald ein richtiges Wagashi aus Kinako, das schmeckt sehr, sehr gut! Am besten, gleich 2 Tüten, beide Marken bei Dae Yang kenne ich, beide sind gut.
    Und wenn Du schon dabei bist, kauf Dir noch Shiratama-ko Reismehl. :-)
    Dann können wir richtig loslegen. :-)

    Für die Kirschblüten brauchst Du nicht unbedingt eine Tsukemono Presse, da gibt es einen Trick(zeige ich).
    Aber, wenn die Presse nicht so teuer ist, würde ich mir trotzdem kaufen, Tsukemono ist sehr lecker und gut fürs Bento.

    Amatō

    Amatō 2010.01.28
    08:38

  9. Camelia, ich würde gerne zu Deinem Flicker Account verlinken, ist das in Ordnung?
    Schneidest Du die Sachen aus Nori aus, wie die Hexe oder die Vögel?
    Es siehr aus wie gezeichnet…
    Habe mir gestern mit Kater wieder alles angesehen.
    Er fand die Nerikiri- Frösche unglaublich süss.
    Deine süßen Sushi sind toll, in einem meiner Wagashi-Bücher gibt es Bilder, wie man aus Nerikiri “Sushi” machen kann.
    Interesse? Könnte sie Dir einscannen…

    Amatō

    Amatō 2010.02.02
    09:02

  10. Klar kannst du zu meinen Bildern verlinken, das würde mich sehr freuen.

    Die Sachen aus Nori schneide ich immer mit einer kleinen, feinen Schere aus. Für die komplizierteren Motive nehme ich eine selbst gezeichnete Schablone aus Papier, die ich mit ein paar Tröpfchen Wasser auf’s Nori klebe, damit nichts verrutscht.

    An den Neriki-Sushi wäre ich sehr interessiert, das wäre ganz lieb von dir, wenn du mir die Bilder schicken könntest. :-)

    Camellia

    Camellia 2010.02.02
    17:24

  11. Hey amato,

    schau mal hier – hab ich nach deinem Rezept gemacht :D Darüber wird auch noch irgendwann eine längere Fotoreihe kommen ;-)

    mochi-von-token-bento.jpg

    Und ach ja, ich hab deine Adresse auf der Aiya-Rechnung entdeckt ;-) Bitte erlaube mir dir das Päckchen zu schicken, ja? =)

    Token

    Token 2010.04.13
    22:43

  12. Entschuldige Token, ich bin noch nicht dazu gekommen, Dir eine Mail zu schreiben, wollte ich wirklich machen(aber ich wußte ja, dass Du sie hast… ;-) ).
    Bin schon schrecklich gespannt. Das ist sehr süß von Dir…(was Bento mäßiges??)

    Die Mochi sind sehr schön geworden, schönes Bild!(die Perspektive gefällt mir sehr)
    Mochtest Du sie?Von Geschmack? Mit oder ohne Anko gemacht?

    Amatō

    Amatō 2010.04.13
    22:56

  13. Ich hab zuerst nicht an die Rechnung gedacht, sondern nur auf das Paket geschaut und das stand ja nur die Adresse von Aiya ;-)

    ‘neee es hat rein gaaaar nichts mit Bento zu tun *ggg* Lass dich überraschen ;-)

    Ich mochte sie sehr, auch wenn ich sie glaub ich, nicht so gut gedämpft habe (sie wurden an einigen Stellen trocken. Das kommt glaub ich davon, weil ich nicht den großen Dampfkochtopf genommen habe, sondern einen kleineren (weil es ja nicht so viel war. Außerdem hatte ich auch gerade kein Baumwolltuch da, meins war eher aus Polyester, das hat die Flüssigkeit nicht so gut gehalten. Aber ich hab mir fest vorgenommen das ganze nochmals zu wiederholen und dann wird alles richtig gemacht :D

    Auf jeden Fall waren sie sehr trotzdem lecker und ich mochte es am Liebsten mit Füllung (das ist das ganz hintere weiße da) War echt schwer, die Teile zu befüllen, wenn man es nicht gewohnt ist :)

    Auf jeden Fall will ich auch mal Ichigo Daifuku machen! ^_^b

    Token

    Token 2010.04.14
    10:05

  14. Token, wenn die Mochi bißchen trocken sind, dann beim Dämpfen mit ein wenig Wasser besprenkeln.
    Und unbedingt ein Baumwolltuch verwenden, das hält die Feuchtigkeit.

    Ich bin schon seehr neugierig, und vielen, vielen Dank noch mal. :-)
    (zerbreche mir den Kopf)

    Ein gutes Ichigo-Daifuku Rezept werde ich auf jeden Fall reinstellen(aus mehl), wichtig wäre gute, süße Erdberen zu verwenden, das wird so in Mai/Juni sein. Mit diesem Rezept wird aber auch Ichigo Daifuku sehr lecker.

    Amatō

    Amatō 2010.04.14
    10:19

  15. Da habe ich doch endlich eine Verwendung für die Tüte Klebreis, die hinten im Schrank steht. :)

    Der Mann liebt Mochi, seit ich ihm mal welche aus dem Asia-Shop in Dresden mitbracht habe; aber dann hat der Laden zugemacht, seitdem sitzen wir auf dem Trockenen.

    Andrea

    Andrea 2010.04.15
    10:45

  16. Kommt auf die to-do-Liste ;)

    @Andrea: meinst du den im Margonwasserhaus? Wenn ja, dann war ich anfangs auch geschockt, aber der am Hauptbahnhof in der Wiener Passage ist auch nicht schlecht, da gibts auch allerhand, vielleicht fndeste da ja was, oder am Fetscherplatz, der soll auch nicht schlecht sein.

    Eve

    Eve 2010.04.16
    08:46

  17. Andrea/Evi

    ich finde diese gekauften Mochi sind immer so “geschmacklos”, nur süß.
    Die selbtstgemachten sind zig mal besser.
    Ich suche nach einer Möglichkeit, Mochi einzufrieren/auftauen, so dass sie auch weich bleiben.

    Amatō

    Amatō 2010.04.16
    12:16

Your email will never published nor shared. Required fields are marked *...

*

*

Type your comment out:

You can add images to your comment by clicking here.

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis Firefox Download Photobucket foodfeed - Alles rund um Lebensmittel und Getränke http://www.wikio.de Chefs Blogs Food & Drink Top Blogs BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake